9 април 2019 г.

GOETHE UND WILHELM (von?) HUMBOLDT - DER GENIE UND DER HOCHSTAPLER

GOETHE UND WILHELM (von?) HUMBOLDT -
DER GENIE UND DER HOCHSTAPLER

Eine kurze vergleichende Betrachtung

Stepan K. Byulbyulyan

Ein Hochstapler ist eine Person, die mehr scheinen will, als sie ist, indem sie einen höheren gesellschaftlichen Rang, eine bessere berufliche Position oder ein größeres Vermögen vortäuscht, häufig in der Absicht des Betrugs.“ Wikipedia

Synonyme zu Hochstapler und Hochstaplerin
Betrüger, Betrügerin, Prahler, Prahlerin; (umgangssprachlich) Angeber, Angeberin, Prahlhans, Protz; (abwertend) Gauner, Gaun erin, Großtuer, Großtuerin, Scharlatan, Schaumschläger, Schaumschlägerin; (umgangssprachlich abwertend) Aufschneider, Aufschneiderin, Wichtigtuer, Wichtightuerin“

Vorwort
Wenn gewisse Kreise in Deutschland einen Hochstapler, Scharlatan als ihr Kulturerbe und Wissenschaftler annehmen und vergöttern, dann sage ich, das ist ihr gutes Recht. Aber wenn sie diese Person als einen großen Denker, Humanist und Wissenschaftler international durchsetzen, dann ist auch mein gutes Recht ein Wort zu dieser Person zu sagen bzw.meine Meinung zu äußern. Letzendlich bin ich doch nicht blöd!

Die politisierten "Geisteswissenschaften"
Die starke Politisierung der Geisteswissenschaften in Deutschland ist noch zur Zeit der deutschen Romantik zu bemerken. Humboldt ist eine Vertreter dieser Politisierung. Trotz seiner Bemühungen ist er weder bekannt bzw. berühmt wie Goethe und sein jüngerer Bruder noch von den Universitäten als Wissenschaftler angesehen bzw. aufgenommen. Er hat studiert aber er hat keinen Abschluss, d.h. er hat keine Hochschulausbildung. Nach seinem Tod werden seine Schriften besonders auf dem Gebiet der Sprache, Sprachwissenschaft und Sprachphilosophie usw., die grundsätzlich mit Wissenschaft nichts zu tun haben und eigentlich als politisch zu betrachten sind, werden total als hohe Theorie und Wissenschaft an die Universitäten weltweit durchgesetzt, es wird kein Widerspruch zugelassen. Alle müssen sich auf ihn beziehen, es werden neue Disziplinen der Geisteswissenschaften auf Grund Humboldts Schriften entwickelt. Er sei der allergrößte Geisteswissenschaftler der Welt. Ein Höhepunkt Humboldts Vergötterung ist seine Gleichstellung mit Goethe, die sehr oft zu treffen ist. Der Hochstapler Humboldt wird mit dem Genie Goethe gleichgestellt?!
Eine kurze Nebeneinanderstellung der Tatsachen erbringt folgendes.
Was haben Goethe und Humboldt gemeinsam:
- ohne adlige Herkunft, 
- Beschäftigung als Staatsmänner und 
- Interesse und Schaffen auf dem Gebiet der Kultur und Wissenschaft.


Goethe und Humboldt als Staatsbeamten
Humboldt bekleidet hohe Staatsämter, Goethe noch höhere. Dabei sind zwei wichtige Unterschiede zu verzeichnen:
1. Interessant ist der Werdegang der beiden als Staatsmänner in einer Zeit, wo hohe Staatsämter von Adligen bekleidet werden.
Goethes Talent als Schriftsteller und Dichter entfaltet sich früh und 1774 wird er durch sein Werk „Leiden des jungen Werther“ in ganz Europa berühmt. Zwei Jahre später ist er dank seiner intellektuellen Fähigkeiten nach Weimar, das intellektuelle Zentrum des damaligen Deutschlands, eingeladen, und durch den Herzog mit höchsten Staatsämtern beauftragt.
Humboldt ist auch kein Adliger, und keine bekannte und noch weniger berühmte Persönlichkeit, aber er trägt das Prädikat „Baron“ bzw. „Freiherr“, wie es sich erweist unberechtigt. Zu dieser Frage macht Biermann für die beiden Brüder Humboldt folgende Feststellung:

Die Brüder waren keine Freiherrn oder Barone. Worauf sie ihren dennoch praktizierten Anspruch auf ein solches Prädikat gründeten, bleibt im Dunkeln. Dieser Sachverhalt sollte auch in der Literatur seine Berücksichtigung finden. Größe und Bedeutung beider Brüder sind derart, dass es höchst überflüssig ist, ihnen Prädikate beizulegen, zu deren Führung sie sich zwar berechtigt fühlten, formal aber nicht waren.“ (Kurt-R. Biermann)

Biermann täuscht sich mächtig, dass die Prädikate „höchst überflüssig sind“. Die zu jener Zeit geschichtlich herrschenden Zustände und Verhältnisse (Stände, Leibeigenschaft usw.) haben die Herkunft und Prädikate eine lebensbestimmende Rolle gespielt, besonders für Wilhelm Humboldt, der hohe Regierungsposten strebte. Der Adel war die privilegierte und herrschende Klasse. Ohne Prädikate, d.h. ohne Adelsangehörigkeit könnte man kaum eine hohe Staatsposition kriegen, und für die normale Ausführung einer hohen Position gehört sich das Vorhandensein eines Prädikats. Die Wichtigkeit der Zugehörigkeit zum Adel bzw. des Prädikats ist aus dem Goethes Werdegang als Staatsmann ersichtlich:

Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach lädt Goethe nach Weimar ein. 1776 im Juni wird Goethe gegen den Widerstand von Seiten des Adels Mitglied des Obersten Regierungsgremiums des Herzogs, dem „Conseil“ (1815 wird dies durch das Großherzogliche Staatsministerium ersetzt) und danach, um weiteren Schwierigkeiten vorzubeugen, in den Adelsstand erhoben.“

Es ist ersichtlich, dass das Adelsprädikat nicht „höchst überflüssig ist“, im Gegenteil, damals ist es lebenswichtig gewesen. Und in dieser Hinsicht ist Wilhelm Humboldt ein HOCHSTAPLER.

2. Goethe ist ein ausgesprochener Staatsmann, Humboldt ist eher ein Politiker, dessen Handlungen als Staatsbeamte mehr oder weniger durch gewisse Ideologie gekennzeichnet sind.

Geistegesgebiet
Alle beide beschäftigen sich auf dem Gebiet der Kunst / Kultur und Wissenschaft. Goethe ist ein hochbegabter und weltberühmter Künstler: Dichter und Schriftsteller.
Humboldt ist eine unbekannte Person. Er versucht sich auf allen möglichen Gebieten zu manifestieren, in dem er mehrere Aufsätze und Bücher sogar Gedichte und Sonetten verfasst, die eigentlich als belanglos bezeichnet werden. Zu Lebzeiten bleibt er erfolglos, nach seinem Tode werden seine Schriften auf dem Gebiet der Sprache aus politischen Gründen als hohe Theorie und Wissenschaft angenommen und er als Sprachforscher und Sprachphilosoph und seine Schriften als Sprachwissenschaft und Sprachphilosophie zwangsmäßig durchgesetzt. Eines Tages wird die Blase Wilhelm Lügebaron Humboldt  platzen, und bleibt der Hochstapler und Sprachscharlatan Wilhelm Humboldt. Goethe dagegen bleibt wie immer schon gewesen: ein Genie!


Byulbyulyan, Stepan K.. Der Sprachscharlatan Wilhelm von Humboldt. stebyul.blogspot.com
Бюлбюлян, Степан К. Езиковият шарлатанин Вилхелм фон Хумболдт. stebyul.blogspot.com













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