SPRACHE UND DENKEN
SPRACHE UND BEDEUTUNG bzw. SACHVERHALT
Stepan K. Byulbyulyan
„Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen Religion, die auf die Autorität basiert, und der Wissenschaft, die auf Beobachtung und Vernunft beruht. Die Wissenschaft wird gewinnen, denn sie funktioniert.“ (https://www.studienscheiss.de/zitate-stephen-hawking/ )
Wenn die Wissenschaft der Tatsachen widerspricht, desto schlimmer für die Wissenschaft.
Übersetzung bedeutet die Übertragung eines Sachverhalts aus einer Sprache in eine andere. Die Sprache selbst kann man eigentlich nicht übersetzen. Das menschliche Denken mittels der Sprache operiert mit Begriffen, Bedeutungen, Sachverhalten, nicht mit der Sprache. Die Sprache ist eine der vielen Möglichkeiten des Menschen seine Gedanken zum Audruck zu bringen.
In der Beziehung Sprache und Denken ist das Letzere das Führende, das Primäre. Die Sprache ist nicht nur ein Werkzeug des Denkens, sondern auch ein Ergebnis des menschlichen Denkens. Dafür gibt es genügend Nachweise. Verfolgt man die Entwicklung der Menschheit in den letzten Jahhunderten, wird man feststellen, wie sich die Kenntnisse, das Wissen, d.h. Begriffe, Bedeutung und Sachverhalte vermehrt haben, neues Wissen und neue Wissenschaften, neue Technologien entwickelt haben, die letzendlich ihren Niederschlag in der Sprache finden. Es entstehen neue Literaturarten – wissenschaftliche Texte, Standards, Patentschrifte, Angebote, Betriebsanweisungen und andere mehr, alle mit ihrer besonderen Stilart.
Das oben Ausgelegte ist eindeutiger Hinweis dafür, dass die Sprache ein Ergebnis des menschlichen Denkens ist. Daraus folgt, das Denken ist das Primäre.
Sachverhalte bestehen unabhägig von der Sprache. Sachverhalte existieren unabhängig auch vom menschlichen Denken bis zum Zeitpunkt, das menschliche Denken sie entdeckt oder entwickelt.
EINE DURCH EINEN PROFESSOR bzw. WISSENSCHAFTLER AUFGETISCHTE LÜGE WIRD HEUTZUTAGE WISSENSCHAFT, ABER KEINE WAHRHEIT.