ÜBER
DEN ANTISEMITISMUS, TOLERANZ
UND
HASSSPRACHE
Stepan K. Byulbyulyan
Seit
gewisser Zeit wird die Sprache immer stärker als politische Waffe
zur Verteidigung einer durch etablierten Parteien durchgesetzten
Philosophie bzw. Ideologie verwendet. Sehr oft verwendete Wörter
sind Diskriminieren, Rassismus, Nazismus, Toleranz; besonders
gefährlich klingen Menschenhass und die Bildungen mit Semit:
Antisemit, Antisemitismus und antisemitisch; immer öfters ist die
Rede von Hasssprache, wobei gesetzliche Maßnahmen gegen die
Hasssprache und Antisemitismus ergriffen werden .
Laut
Duden bedeutet das Wort Semit:
"Angehöriger einer sprachlichen und anthropologisch verwandten Gruppe von Völkern besonders in Vorderasien und Nordafrika"
Antisemit:
"Angehöriger einer sprachlichen und anthropologisch verwandten Gruppe von Völkern besonders in Vorderasien und Nordafrika"
Antisemit:
„jemand,
der antisemitisch eingestellt ist; Gegner des Judentums"
„Antisemitismus“:
"a) Abneigung
oder Feindschaft gegenüber den Juden;
b) [politische] Bewegung mit ausgeprägt antisemitischen Tendenzen.“
b) [politische] Bewegung mit ausgeprägt antisemitischen Tendenzen.“
und
„antisemitisch“:
„feindlich
gegenüber den Juden [eingestellt], gegen das Judentum gerichtet:
antisemitische Äußerungen.“
antisemitische Äußerungen.“
In den letzten drei Wortbildungen ist ein Bedeutungswandel des Wortes Semit zu verzeichnen. Die
Bedeutung dieser drei Wörter ist also etwas gegen Juden und Judentum
und die richtige Bezeichnung wäre Antijudaist bzw. Antijudaismus wie
z.B. Antichrist und nicht eine Wortbildung mit „Semit“. Und es
ist etwas ganz Normales für nicht Juden Antijudaist oder
Antijudaismus zu sein. Grund dafür ist der Judaismus und seine Schöpfer.
Über
die jüdischen Propheten Russel schreibt:
„Die
Vorstellung, dass alle Religionen bis auf eine schlecht seien und
dass der Herr den Götzendienst bestrafe, war augenscheinlich eine
Erfindung dieser Propheten. Die Propheten waren im allgemeinen
fanatische Nationalisten und sehnten den Tag herbei, an dem der Herr
die Heiden völlig vernichten würde.“ (Bertrand Russel, S. 326)
Natürlich
werde ich als Nichtjude etwas gegen diese „fanatischen Nationalisten“, die sich nach der Vernichtung der Nichtjuden d.h.
auch meiner Vernichtung sehnen, haben.
Dieser
Hass ist auch in der Tora oder Fünf Bücher Moses, das Fundament
des Judaismus, zu treffen, und nach Chouraqui müssen sich die Juden
freiwillig der Herrschaft der Tora unterwerfen. Und in der Tora geht
es gnadenlos und blutig her. Ein unter den vielen Beispielen lautet:
„„Da nun Mose sah, daß das Volk zuchtlos geworden war (denn Aaron hatte sie zuchtlos gemacht, zum Geschwätz bei ihren Widersachern), 26 trat er an das Tor des Lagers und sprach : Her zu mir, wer dem Herrn angehört ! Da sammelten sich zu ihm alle Kinder Levi. 27 Und er sprach zu ihnen : So spricht der Herr, der Gott Israels : Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten. 28 Die Kinder Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte ; und fielen des Tages vom Volk dreitausend Mann.“ /S. 190/ http://www.gasl.org/refbib/Bibel_Luther_1912.pdf
„„Da nun Mose sah, daß das Volk zuchtlos geworden war (denn Aaron hatte sie zuchtlos gemacht, zum Geschwätz bei ihren Widersachern), 26 trat er an das Tor des Lagers und sprach : Her zu mir, wer dem Herrn angehört ! Da sammelten sich zu ihm alle Kinder Levi. 27 Und er sprach zu ihnen : So spricht der Herr, der Gott Israels : Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten. 28 Die Kinder Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte ; und fielen des Tages vom Volk dreitausend Mann.“ /S. 190/ http://www.gasl.org/refbib/Bibel_Luther_1912.pdf
Das
dürfte Toleranz nach jüdischer Art sein
Menschenhass
und Hasssprache ist in der Tora, der jüdischen Religion, gang und
gäbe:
„5.
Mose 7
1
Wenn
dich der Herr, dein Gott, in das Land bringt, darein du
kommen
wirst, es einzunehmen, und ausgerottet viele Völker vor
dir
her, die Hethiter, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter,
Heviter
und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind
denn
du,
2
und
wenn sie der Herr, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie
schlägst,
so sollt ihr sie verbannen, daß du keinen Bund mit ihnen
machest
noch ihnen Gunst erzeigest.
3
Und
sollst dich mit ihnen nicht befreunden : eure Töchter sollt ihr
nicht
geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen
euren
Söhnen.
4
Denn
sie werden eure Söhne mir abfällig machen, daß sie andern
Göttern
dienen ; so wird dann des Herrn Zorn ergrimmen über
euch
und euch bald vertilgen.
5
Sondern
also sollt ihr mit ihnen tun : ihre Altäre sollt ihr zerreißen,
ihre
Säulen zerbrechen, ihre Haine abhauen und ihre Götzen mit
Feuer
verbrennen.“
S. 388
16
Du
wirst alle Völker verzehren, die der Herr, dein Gott, dir geben
wird.
Du sollst ihrer nicht schonen und ihren Göttern nicht
dienen
; denn das würde dir ein Strick sein.“ S.389
Und
zum Schluss über das Wort und Bedeutung Toleranz:
"Duldsamkeit: keine, null Toleranz an den Tag legen;
Toleranz gegenüber jemandem/gegen jemanden üben, zeigen." (Duden)
"Duldsamkeit: keine, null Toleranz an den Tag legen;
Toleranz gegenüber jemandem/gegen jemanden üben, zeigen." (Duden)
Toleranz gegen „fanatischen Nationalisten“ funktioniert nicht, die Geschichte ist ein Nachweis dafür. Ein krasses Beispiel in dieser Richtung sind die europäischen Staaten, besonders stark ist in der EU geprägt, wo nationale Staate geprangert werden. Die Völker verlieren allmählich ihr Nationalgefühl, und verwandeln sich in eine Masse ohne Wurzel und Identität. Diese Entwicklung als Zufall zu betrachten und zu bezeichnen, wäre es zu naiv. Und für diese Entwicklung hat die Sprache der Lüge und Propaganda Außerordentliches geleistet. Das ist aber ein anderes Thema.
1. Duden ‒ Deutsches Universalwörterbuch, 8. Aufl. Berlin 2015
2. Russel, B. Philosophie des Abendlandes. Limitierte Sonderausgabe für Parklandverlag, Köln 2003. 6. Auflage
3. http://www.gasl.org/refbib/Bibel_Luther_1912.pdf (21.03.2019)